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Hellmuth

Forschung · 2026-09-03 · unter 1 Min. Preprint, nicht peer-reviewed

Passivrauch aus Cannabis bremst jugendliche Kognition

Ein Preprint aus der ABCD-Kohorte findet messbare kognitive Nachteile bei Jugendlichen, die zu Hause Cannabis-Passivrauch ausgesetzt sind, ohne selbst zu konsumieren.

Die noch nicht begutachtete medRxiv-Arbeit greift auf über 11.000 Jugendliche der US-amerikanischen ABCD-Studie zu, davon 419 mit familiärem Cannabis-Passivrauch und ohne eigenen Konsum, verglichen mit 838 gematchten Kontrollen. Gematcht wurde auf pränatale Substanzexposition, familiäre Konsumgeschichte und Soziodemografie, gemessen wurde jährlich zwischen elf und siebzehn mit der NIH-Toolbox-Kognitionsbatterie. Die Exponierten zeigen über die Adoleszenz hinweg eine flachere Entwicklungskurve in mehreren kognitiven Domänen. Kausalität ist damit nicht bewiesen, doch das Matching schließt die üblichen Ausreden aus, die Konsumhaushalte bislang schützten.

Was als elterliche Privatsache firmiert, ist ein Expositionsereignis am fremden Gehirn.

Quelle: medRxiv Psychiatry

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