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Hellmuth

Forschung · 2026-09-25 · 1 Min. Preprint, nicht peer-reviewed

Depression hinterlässt eine Signatur in der Netzwerktopologie des Gehirns

Ein Preprint auf bioRxiv nimmt sich die funktionelle Konnektivität bei Depression mit Werkzeugen der topologischen Datenanalyse vor, statt mit den üblichen paarweisen Korrelationen.

Bislang dominierten in der Bildgebung Verfahren, die einzelne Regionen paarweise verknüpfen, was die Heterogenität der Befunde teils erklärt. Die Autoren, deren Arbeit noch nicht peer-reviewed ist, prüfen stattdessen globale topologische Deskriptoren der Ruhezustands-fMRT und schauen, ob diese entlang klinischer Achsen variieren. Zwei Achsen stehen im Fokus, einzelne Episode gegen wiederkehrende Depression sowie laufende antidepressive Medikation gegen keine. Wer die Krankheit mehrfach durchlaufen hat oder Präparate einnimmt, trägt dem Preprint zufolge eine andere Netzwerkform als jene mit erstem Ereignis oder ohne Medikation. Die diagnostische Kategorie »Depression« zerfällt damit in der Bildgebung in Verlaufsformen, deren Substrat nicht identisch ist.

Rezidiv und Pharmakon schreiben mit. Die Frage ist nur, wer die Feder führt.

Quelle: bioRxiv Neuroscience

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