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Hellmuth

Forschung · 2026-06-25 · 1 Min. Preprint, nicht peer-reviewed

Bewegung teilt Gene mit Schizophrenie und Parkinson

Körperliche Aktivität ist keine reine Lebensstilfrage, sondern hängt genetisch mit denselben Schaltkreisen zusammen, die bei Schizophrenie und Parkinson entgleisen.

Ein medRxiv-Preprint, also noch nicht peer-reviewed, kombiniert objektiv gemessene Aktivität bei knapp 90.000 Personen mit selbstberichteten Daten von bis zu 377.000 weiteren. Die klassische genetische Korrelation zur Schizophrenie und zur Parkinson-Krankheit liegt bei null, was lange als Entwarnung galt. Mit kausaler Mischmodellierung und lokaler Korrelation zeigt sich das Gegenteil, weil die Überlappung polygen und richtungsgemischt ist, sodass sie sich global wegmittelt. Die geteilten Loci häufen sich in psychomotorischen Pfaden, nicht in Muskel- oder Stoffwechselgewebe. Wer sich wenig bewegt, hat oft kein Motivationsdefizit, sondern eine veranlagte Schaltung, die in der Klinik einen anderen Namen trägt.

Faulheit ist eine Diagnose, die sich noch nicht zu erkennen gegeben hat.

Quelle: medRxiv Psychiatry

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