HELLMUTH · 2026-07-21 · 1 Min.
Yerba Madre wechselt an der Spitze
Der Mate-Pionier tauscht die Führung, während funktionale Getränke zum Mainstream werden.
Yerba Madre, früher als Guayakí bekannt, holt Board-Mitglied Steve Lesnard auf den CEO-Posten. Parallel rückt ein Mitgründer von YESLY ins Board. Die Marke, die Mate in den USA aus der Ökonische ins Kühlregal gehoben hat, sortiert ihr Personal neu, weil der Markt sie eingeholt hat. Funktionale Getränke sind keine Randerscheinung mehr, sondern Kategorie mit Regalfläche. Wer den Kult einmal etabliert hat, muss ihn jetzt gegen Celsius, Alani und ein Dutzend Koffein-Aufsteiger verteidigen, die den Nischenreflex längst als Massenware kopieren. Ein CEO mit Konsumgüter-Handschrift statt Gründer-Mythos ist die logische Konsequenz einer Marke, die vom Bewegungsversprechen zum Distributionsproblem geworden ist.
Der Kult skaliert nicht, die Marke schon. Wer Mate verkaufen will wie Limonade, braucht keine Missionare mehr, sondern Regalmeter.
Quelle: BevNet