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Hellmuth

HELLMUTH · 2026-07-24 · 1 Min.

Soda Libre bespielt zwei Trends mit einer Flasche

Der Bar-Alltag zerfranst zwischen Cocktailkarte und alkoholfreier Nische, und ein Filler-Sortiment aus vier Sorten setzt genau in diese Lücke.

Zwei-Komponenten-Drinks sind die Antwort der Gastronomie auf knappes Personal und volle Schichten. Gleichzeitig wächst die alkoholfreie Karte, ohne dass die klassische Bar-Ökonomie darauf eingestellt wäre. Soda Libre bringt vier Sorten, Grapefruit, Basilikum, Passionsfrucht, Himbeere, die als Filler für Spirituosen und Prosecco funktionieren und pur bestehen sollen.

Damit adressiert das Produkt beide Baustellen mit einer SKU. Süße-Säure-Balance und feinperlige Kohlensäure sind Marketingprosa, entscheidend ist der Deckungsbeitrag pro Öffnung. Wer einen Filler zweimal verkauft, einmal im Longdrink und einmal solo, hat den Zielkonflikt zwischen Cocktail und Zero-Proof kaufmännisch gelöst, obwohl er ihn dramaturgisch nicht auflöst.

Die eigentliche Frage ist nicht das Rezept, sondern wer die Ausschankhoheit behält. Solange die Sorte pur überzeugt, verliert der Barkeeper einen Handgriff und gewinnt eine Marge.

Der Filler wird zur Hauptrolle, sobald niemand mehr eine Nebenrolle bezahlt.

Quelle: about-drinks

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