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Hellmuth

Forschung · 2026-07-28 · 1 Min. Preprint, nicht peer-reviewed

TMS trifft Rückenmark im Scanner

Die Wirkung transkranieller Magnetstimulation lässt sich erstmals im Rückenmark selbst messen, nicht nur an der Muskelzuckung.

Ein Preprint auf bioRxiv, also ohne Peer Review, koppelt einzelne TMS-Pulse auf den primären motorischen Kortex mit funktioneller MRT des Halsmarks. Gemessen wird das BOLD-Signal segmental, in grauer und weißer Substanz, während die Reizstärke stufenweise steigt. Die Antwort skaliert mit der Intensität und konzentriert sich dort, wo die absteigenden Bahnen laufen, im lateralen kortikospinalen Trakt und ventral. Bisher schloss man auf spinale Effekte über Umwege, elektrophysiologisch am Muskel oder anatomisch aus der Bildgebung des Kortex, während das eigentliche Umschaltglied im Dunkeln blieb. Wer die Schaltung sichtbar macht, kann sie auch dosieren.

Der Reflex war lange die einzige Zeugenaussage. Jetzt spricht das Rückenmark selbst.

Quelle: bioRxiv Neuroscience

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