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Hellmuth

Forschung · 2026-07-26 · unter 1 Min.

EEG-Signaturen bei Mädchen sagen späteren Substanzkonsum voraus

Das Suchtrisiko lässt sich im Kortex ablesen, bevor der erste Zug, das erste Glas fällt.

Eine Arbeitsgruppe im Journal of Psychiatric Research verfolgte Adoleszentinnen und maß ihre elektrophysiologische Reaktion auf emotionale Bilder und Zielreize. Wer später eine Substanzstörung entwickelte, zeigte schon vorher ein abweichendes Reaktionsmuster im EEG. Damit verschiebt sich die Frage vom Was zum Wann: Sucht wird nicht in der Kneipe angelegt, sondern findet dort ihre Bühne. Die Prädiktion funktioniert bei Mädchen, deren Risikoprofile in der klassischen Forschung lange unter männlichen Kohorten mitliefen.

Was als Charakterschwäche galt, war schon vorher im Signal. Die Elektrode weiß es früher als die Familie.

Quelle: PubMed E-Utilities · DOI: 10.1016/j.jpsychires.2026.07.021

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