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Hellmuth

Forschung · 2026-06-24 · 1 Min. Preprint, nicht peer-reviewed

Bluttest sagt voraus, wer mit Alzheimer-Psychose schneller abbaut

Ein Preprint auf medRxiv koppelt Plasma-Biomarker an den Verlauf jener Alzheimer-Variante, die mit Wahn und Halluzinationen einhergeht.

Etwa 40 Prozent der Alzheimer-Erkrankten entwickeln psychotische Symptome, und genau diese Gruppe verliert kognitiv schneller Boden als der Rest. Die Autoren werteten zwei unabhängige Kohorten aus, ADNI mit 659 und das Litwin-Zucker-Zentrum mit 142 Teilnehmern, über sechs Jahre Nachbeobachtung und mit Plasmamarkern wie phosphoryliertem Tau, Amyloid-Quotient, GFAP und NfL. Während ptau217 in der allgemeinen Alzheimer-Forschung als der zuverlässigste Verlaufsindikator gilt, deuten die hier berichteten Befunde auf ein differenzierteres Bild bei der psychotischen Subgruppe, in der ptau181 als Prädiktor hervortritt. Methodisch handelt es sich um lineare gemischte Modelle über Gedächtnis, Sprache, Visuospatial- und Exekutivdomänen, also um ein statistisches Auflösen heterogener Verläufe, nicht um einen Test, der morgen in der Hausarztpraxis steht. Das Manuskript ist als Preprint nicht peer-reviewed, die Zahlen können sich im Reviewprozess verschieben.

Wer halluziniert, stirbt im Kopf schneller, und das Blut weiß es vorher. Diagnostik wird zum Kalender.

Quelle: medRxiv Psychiatry

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