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Hellmuth

Forschung · 2026-06-23 · 1 Min. Preprint, nicht peer-reviewed

Achtsamkeit verändert die Richtung des Grübelns

Eine fMRT-Studie misst, wie sich die hierarchische Hirndynamik depressiver Patienten unter Achtsamkeitstherapie verschiebt.

Eine randomisierte Studie aus dem Preprint-Server medRxiv, noch nicht peer-reviewed, hat achtzig Patienten mit Major Depression vor und nach achtsamkeitsbasierter kognitiver Therapie im Scanner beobachtet. Gemessen wurde die globale Direktionalität des Informationsflusses im Ruhezustand und während induzierten Grübelns. Im Ruhezustand bewegte sich nichts. Während des Grübelns dagegen stieg die Direktionalität in der Therapiegruppe, was bedeutet, dass Information weniger in Schleifen zirkulierte und mehr nach vorn floss, während die Kontrollgruppe ihre rekurrenten Muster behielt. Achtsamkeit löscht das Grübeln nicht, sondern öffnet ihm einen Ausgang.

Depression ist keine Stimmung, sondern eine Topologie. Therapie, die wirkt, ändert die Richtung des Verkehrs, nicht das Wetter.

Quelle: medRxiv Psychiatry

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