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Hellmuth

HELLMUTH · 2026-07-24 · 1 Min.

Der Convenience Store trägt sich selbst

US-Tankstellenshops verkaufen mehr Getränke, obwohl weniger Kunden kommen.

Im zweiten Fiskalquartal 2026 wuchsen die Getränkeumsätze im amerikanischen C-Store-Kanal, während die Kundenfrequenz sank. Wer noch tankt, greift zur Dose, und zwar zu einer teureren als vor zwei Jahren. Getragen wird das von den sogenannten Emerging Drinks, also funktionalen Energy-Varianten, Prebiotic Sodas, Protein-Shakes und alkoholfreien Alternativen, die das klassische Cola-Regal von hinten aufrollen.

Die Rechnung ist banal: sinkende Frequenz mal steigender Bon gleich Wachstum, solange die Marge stimmt. Interessanter ist, was das über den Konsumenten sagt, der sein Auto seltener volltankt, sich aber ein Getränk für sieben Dollar dazulegt, das vor drei Jahren im Reformhaus stand.

Der C-Store ist nicht mehr die Notversorgung neben der Zapfsäule, sondern das schnellste Regal für neue Getränkekategorien. Wer dort nicht steht, existiert für einen relevanten Teil des amerikanischen Marktes nicht.

Quelle: BevNet

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