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Hellmuth

Substanz · Molekül

Phenylpiracetam

Werbung: »Die starke Racetam-Variante mit Antrieb. Russische Kosmonauten-Forschung. Konzentration, Wachheit, körperliche Belastbarkeit in einer Kapsel.«

Wirkung: Phenylpiracetam trägt eine zusätzliche Phenyl-Gruppe am Piracetam-Grundgerüst und passiert dadurch die Blut-Hirn-Schranke deutlich besser als das Ausgangsmolekül. Die russische Forschung entwickelte die Substanz ursprünglich für Kosmonauten und Soldaten unter extremer Belastung. In Russland ist sie als Phenotropil zugelassen und steht auf der offiziellen Arzneimittelliste. Pharmakologisch wirkt Phenylpiracetam wie ein Hybrid aus Racetam und mildem Stimulans. Die Substanz erhöht Dopamin und Noradrenalin im präfrontalen Kortex, verbessert Aufmerksamkeit und Reaktionszeit und steigert messbar die körperliche Leistungsfähigkeit unter Kältestress. Die typische Tagesdosis liegt zwischen 100 mg und 200 mg, der Effekt setzt innerhalb einer Stunde ein. Die Welt-Anti-Doping-Agentur führt Phenylpiracetam seit 2018 auf der Verbotsliste für den Wettkampfsport, was den klinischen Wirkmechanismus indirekt bestätigt. Anwender berichten klare Wachheit, gesteigerte Motivation und körperliche Energie ohne den scharfen Crash typischer Stimulanzien. Die Toleranzentwicklung ist allerdings ausgeprägt und begrenzt den Dauergebrauch auf wenige Tage pro Woche.

Quellen: Kovalev 2007, Malykh 2010

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