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Hellmuth

Substanz · Molekül

Noopept

Werbung: »Russisches Hochleistungs-Nootropikum. Tausendfach stärker als der Klassiker. Tropfen unter die Zunge, Gedächtnis und Klarheit am Schreibtisch.«

Wirkung: Noopept ist N-Phenylacetyl-L-prolylglycin-ethylester, in den 1990er Jahren am russischen Sachetow-Institut entwickelt und strukturell mit den Racetamen verwandt. Im Tiermodell zeigt die Substanz eine etwa tausendfach höhere Wirkstärke pro Milligramm als Piracetam. Die typische Tagesdosis liegt bei 10 mg sublingual oder oral, also einem Bruchteil der klassischen Racetam-Mengen. Pharmakologisch induziert Noopept BDNF und NGF im Hippocampus und stabilisiert cholinerge und glutamaterge Signalwege. Die Substanz passiert die Blut-Hirn-Schranke problemlos und entfaltet ihre Wirkung innerhalb einer Stunde. Klinische Studien dokumentieren messbare Verbesserungen in Gedächtnis, Aufmerksamkeit und exekutiver Funktion nach Schlaganfall und Schädel-Hirn-Trauma. Pharmakologisch ist Noopept ein Arzneistoff, im Supplement-Markt wandert es als Erfahrungsbericht. Anwender berichten klare Konzentration, leichten Antrieb und ein kühles Bauchgefühl ohne den nervösen Überschwung klassischer Stimulanzien. Ein Arzneistoff mit Klinik-Daten und Pulver-Status.

Quellen: Ostrovskaya 2007, Gudasheva 1996

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