L-Citrullin
Werbung: Aminosäure für Ausdauer und Durchblutung. L-Citrullin aus Wassermelone, der effektivere Weg zu mehr Stickstoffmonoxid.
Wirkung: L-Citrullin wird in der Niere zu L-Arginin umgewandelt und umgeht dabei die hepatische First-Pass-Metabolisierung. Das Ergebnis ist ein Plasma-Argininspiegel, der unter Citrullin-Supplementierung höher und stabiler liegt als unter derselben Dosis Arginin direkt. Die Aminosäure, die man nicht will, liefert die Aminosäure, die man will, besser als die Aminosäure selbst.
Bei Sportlern verlängert Citrullin-Malat die Zeit bis zur Erschöpfung und reduziert Muskelkater nach dem Training signifikant. Die Wirkung läuft über verbesserte NO-vermittelte Durchblutung und über die Rolle von Citrullin im Harnstoffzyklus, wo es Ammoniak entgiftet, das sich bei anaerober Belastung akkumuliert.
Sechs Gramm Citrullin-Malat vor dem Training ist die dosisgesicherte Empfehlung. Wassermelone enthält relevante Mengen, aber die Rinde mehr als das Fruchtfleisch. Niemand isst die Rinde.
Die bessere Arginin-Quelle ist eine Aminosäure, die nicht Arginin heißt.
Quellen: Perez-Guisado 2010, Schwedhelm 2008
Vorkommen: Wassermelone, Kürbis, Gurke