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Hellmuth

Fettsäure · Fettsäure

DPA (Docosapentaensäure)

Werbung: Die dritte Omega-3-Fettsäure neben EPA und DHA. DPA als unterschätzter Bestandteil von Fischöl und Robbenfett.

Wirkung: DPA ist die Omega-3-Fettsäure zwischen EPA und DHA in der Biosynthese-Kette. Sie macht etwa fünf Prozent der Omega-3-Fettsäuren im menschlichen Blut aus und war bis vor kurzem ein analytischer Blindfleck, weil Studien nur EPA und DHA maßen.

Epidemiologische Daten zeigen, dass DPA-Plasmaspiegel stärker invers mit kardiovaskulärer Mortalität korrelieren als EPA oder DHA allein. DPA hemmt die Thrombozytenaggregation zehnfach stärker als EPA in vitro und zeigt eigenständige antiinflammatorische Wirkung über Auflösung von Entzündungsresolvinen.

Robbenfett und Lachs sind die reichsten natürlichen DPA-Quellen. In Standard-Fischölkapseln macht DPA zwei bis vier Prozent aus, in Robbenfettkapseln bis zu fünfzehn Prozent. Die Supplement-Industrie deklariert EPA und DHA, DPA wird weder gemessen noch beworben.

Stärkste kardiovaskuläre Korrelation unter den Omega-3-Fettsäuren. Wird weder gemessen noch deklariert.

Quellen: Kaur 2011, Mozaffarian 2013

Vorkommen: Vegan begrenzt; Algenöl, Leinsamen, Walnüsse (als ALA-Vorstufen)

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