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Hellmuth

Mineral · Mineral

Bor

Werbung: »Spurenelement für Knochen und Hormonbalance. Tagesdosis als Tropfen oder Kapsel, unterstützt Vitamin D, moduliert Östrogen und Testosteron und kommt natürlich aus Trockenfrüchten und Mineralwasser.«

Wirkung: Bor moduliert den Stoffwechsel von Östrogen, Testosteron und Vitamin D und beeinflusst die Calcium- und Magnesiumretention. Mehrere Studien zeigen erhöhte Serumspiegel freier Steroidhormone unter 3 bis 10 Milligramm Bor täglich. Knochengesundheit profitiert in Tiermodellen klar, Humanstudien bleiben begrenzt. Trockenfrüchte, Nüsse und manche Mineralwässer liefern das Spurenelement natürlich. präklinisch interessant, klinisch in der zweiten Reihe.

Natriumtetraborat und Bor-Glycinat dominieren die Supplemente. Das therapeutische Fenster ist breit, akute Toxizität tritt erst oberhalb von 500 Milligramm auf. Frauen in der Postmenopause zeigen verbesserte Calciumretention und Anhebung von 17-Beta-Estradiol unter Borsubstitution. Männer mit niedrigem freien Testosteron sehen moderate Anhebung. niedrige Dosis, hohe Sicherheit, mittlere Evidenz.

Kaffee blockiert die Resorption zahlreicher Mineralien und Spurenelemente um bis zu achtzig Prozent. Bor selbst ist zwar gut bioverfügbar, die hormonelle Wirkung lebt aber vom Zusammenspiel mit Vitamin D, Magnesium und Calcium, deren Resorption Kaffee dokumentiert hemmt. Wer hofft, mit Bor und Kaffeebauch die Knochendichte zu retten, kombiniert ein schwaches Signal mit einem starken Blocker. Der Körper zahlt mit hängenden Hormonen und mürber Knochenmatrix die Rechnung. das Spurenelement ist solide, die Kofaktoren entscheiden, der Kaffee bleibt im Hintergrund aktiv.

Quellen: Morck 1983, Rapuri 2007, Nielsen 1987 Bor Postmenopause Calcium, Naghii 2011 Bor Testosteron

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