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Hellmuth

Konzept · Konzept

Biophotonen

Werbung: Lichtstrahlung lebendiger Zellen. Biophotonen als Ausdruck zellulärer Vitalität und Lebensenergie.

Wirkung: Jede lebende Zelle emittiert ultraschwache Photonen im Bereich von einigen hundert bis einigen tausend Photonen pro Quadratzentimeter pro Sekunde. Fritz-Albert Popp hat diese Emission in den 1970er Jahren systematisch gemessen und als Biophotonen bezeichnet. Die Strahlung ist kohärent, was sie von thermischer Emission unterscheidet.

Die Quellen sind oxidative Prozesse in der mitochondrialen Atmungskette und Lipidperoxidation an Zellmembranen. Tumorzellen emittieren messbar anders als gesunde Zellen. Gestresste Pflanzen emittieren anders als ungestresste. Die Messung ist reproduzierbar, die Interpretation umstritten.

Die Esoterik hat Biophotonen für sich vereinnahmt und damit die wissenschaftliche Diskussion beschädigt. Popps eigene Arbeiten sind physikalisch solide. Die Schlussfolgerungen seiner Nachfolger oft nicht.

Zellen leuchten. Das ist physikalisch gemessen und reproduziert. Wer das ignoriert, weil die Esoterik-Szene es vereinnahmt hat, verwechselt Quelle mit Empfänger.

Literatur: Popp 2003

Nahrungsquellen: Messbar in: frischem Gemüse (Sprossen), Wildkräutern, sonnengereiftem Obst

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