Aniracetam
Werbung: »Das anxiolytische Racetam. Konzentration ohne Anspannung, Klarheit ohne Hektik. Italienisches Apothekenpräparat mit Geschichte.«
Wirkung: Aniracetam ist ein fettlösliches Racetam mit ungewöhnlich breitem Wirkprofil und gilt unter den Racetamen als die anxiolytisch wirksamste Variante. Die Substanz moduliert AMPA-Rezeptoren positiv und verlängert die glutamaterge Synapsenaktivität, ohne den exzitotoxischen Bereich zu erreichen. Zusätzlich beeinflusst Aniracetam serotonerge und dopaminerge Bahnen und greift damit in das emotionale Tönungssystem ein. Die Halbwertszeit ist kurz, weshalb die übliche Dosierung dreimal täglich 750 mg beträgt, vorzugsweise zu fettreichen Mahlzeiten für optimale Resorption. Apotheken führen Aniracetam als Verschreibungspräparat bei seniler kognitiver Beeinträchtigung und nach Schlaganfall. Klinische Studien dokumentieren Verbesserungen in Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Stimmung bei post-Stroke-Patienten mit messbaren Punktgewinnen in kognitiven Testbatterien. Anwender berichten ein ruhiges Gehirn ohne den engen Brustraum sozialer Anspannung, Klarheit beim Sprechen und ein lockeres Gefühl unter Druck. Die Substanz wirkt weniger stimulierend als Phenylpiracetam und weniger nüchtern-klar als Piracetam, eher warm und entspannt-fokussiert. Im Krankenhaus ein Post-Stroke-Therapeutikum, im Biohacker-Forum ein Stimmungsbericht.
Quellen: Lee 1994, Senin 1991