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Hellmuth

Forschung · 2026-07-26 · unter 1 Min.

Rauschtrinken hat eine Adresse im Gehirn

Häufiges Binge Drinking korreliert mit der Verschaltung zwischen Hippocampus und ventralem Striatum.

Die Studie untersucht bei Erwachsenen die funktionelle Konnektivität zwischen Hippocampus und ventralem Striatum. Je häufiger die Rauschtrinken-Episoden, desto ausgeprägter die Kopplung dieser beiden Regionen. Der Hippocampus liefert den Kontext, das ventrale Striatum die Belohnungserwartung; beide zusammen bauen die Landkarte, auf der die nächste Trinkgelegenheit schon markiert ist, bevor sie eintritt. Was als Wochenendlaune firmiert, ist in Wahrheit eine trainierte Schaltung, die sich mit jedem Exzess weiter konsolidiert. Die Erinnerung an den Rausch ist selbst schon Teil des Rausches.

Gewohnheit ist kein Charakterzug. Sie ist eine Leitung, die man verlegt hat.

Quelle: PubMed E-Utilities · DOI: 10.1002/hipo.70113

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