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Hellmuth

Forschung · 2026-10-02 · 1 Min.

Jugendlicher Cannabiskonsum unter dem Mikroskop

Ein strukturierter Übersichtsartikel bündelt, was Cannabis im heranreifenden Gehirn hinterlässt.

Das »Journal of Addictive Diseases« veröffentlicht eine narrative Review zu psychischen und neuropsychologischen Folgen des Cannabiskonsums bei Jugendlichen. Gesichtet werden Studien zu Kognition, Affektregulation und psychiatrischer Komorbidität in einer Lebensphase, in der präfrontale Reifung und synaptisches Pruning noch laufen. Der Befund ordnet sich in eine Linie, die seit Jahren dichter wird und von der Debatte um Legalisierung konsequent übergangen wird. Wer früh beginnt, trifft ein Substrat, das sich gerade erst sortiert, und das Substrat erinnert sich. Die legalisierungsfreundliche Erzählung vom harmlosen Pflanzenstoff kollidiert mit einer Datenlage, die den Jugendlichen als besondere Risikogruppe immer schärfer herausarbeitet.

Was als Entdämonisierung begann, endet als Erwachsenenprivileg mit Jugendschutz-Fußnote. Die Pflanze bleibt dieselbe, nur die Zielgruppe wird kleiner.

Quelle: PubMed E-Utilities · DOI: 10.1080/10550887.2026.2734452

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