Forschung · 2026-08-07 · unter 1 Min.
Cannabis in der Schwangerschaft hinterlässt Spuren im fötalen Gehirn
Eine Multi-Omics-Analyse an menschlichem fötalem Gewebe findet Veränderungen der neuronalen Entwicklung nach pränataler Cannabisexposition.
Die Studie kombiniert Transkriptom, Epigenom und Proteom, um zu prüfen, was THC im sich entwickelnden Gehirn tatsächlich anrichtet. Ergebnis sind konvergente Signaturen in Genen, die neuronale Reifung, Migration und synaptische Verschaltung steuern. Damit verschiebt sich der Streit weg von der Frage, ob Cannabis in der Schwangerschaft harmlos sei, hin zur Frage, welche Schaltkreise betroffen sind. Legalisierung und Alltagsgebrauch laufen weiter, während die Belege für pränatale Neurotoxizität dichter werden.
Der Fötus konsumiert nicht mit. Er wird konsumiert.
Quelle: PubMed E-Utilities · DOI: 10.64898/2026.07.15.738779